Samstag, 19. Januar 2013

Porto



Briefmarken und Lyrik haben einiges gemeinsam. Sie sind die kleine Form im Ozean von fetten und aufdringlichen Bild- und Wortungeheuern. Außer weltfremden Stubenhockern scheint sich niemand für sie zu interessieren. Und meistens völlig zu Recht, denn oft wird die Mühe der eingehenden Betrachtung nicht belohnt. Die kleine Drei-Cent-Briefmarke findet sicher mehr Beachtung als viele ihrer großen Schwestern. Das bedeutet in diesem Fall: mehr Kritik.

Ab Januar 2013 kostet die Beförderung eines Standartbriefs den Sender drei Cent mehr, also 58 Cent. Damit die alten Marken von 55 Cent aufgebraucht werden können, hat die Post die kleine Zusatzmarke drucken lassen.

In der ersten Woche des Jahres habe ich zwei mit Marken frankierte Briefe erhalten. Der erste ging noch mit einer 55er Marke ohne Probleme durch. Poststempel 2.1.13. Auf dem zweiten Brief (siehe Bild) klebt die korrekte Frankiergruppierung. Der Poststempel zum Entwerten der Marken verfehlte hier jedoch in der Gnade der Übergangszeit sein Ziel und landete links unten auf dem Sichtfenster. Ich kann die Marken also wiederverwenden.

1 Kommentar:

Angie hat gesagt…

Zusatzmarke sieht aus...
wie Rabattmarke...

hatte diese Zusatzmarken auch im Dezember gekauft,
war überrascht,dass es diese tatsächlich gab!

 
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