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Samstag, 16. Juli 2016

frisch gebohnert/morgen letzter Tag

Treppe © Harri Brill 2016
Ich kann mir keine Witze merken. Vier oder fünf höchstens.
Einer geht so:
"Immer, wenn ich in Ihre Bäckerei komme, heißt es 'Schrippen von gestern für 10 Cent!'. Ich möchte aber bitte eine Schrippe von heute!"
"Da müssense morgen wiederkommen!"

Seit sieben Jahren wohne ich in diesem wunderbaren Haus. Meine Mitbewohner, inklusive putzendem Hauswart und dem verantwortlichen Haushandwerker samt Ehefrau möchte ich hiermit grüßen.
Gebohnert wird schon lange nicht mehr, trotzdem alles picobello. Und wenn Schlüssel oder Schloss versagen, stehen alle auf der Matte. Dankeschön!

Auch sieben Jahre (unfassbar nun offenbar zu Ende): siehe hier

Dienstag, 21. Juni 2016

eine Mannschaft

Cover der Single,  © Datum und Urheber nicht auf Cover und Platte angegeben
Vor zwei Wochen lernte ich den algerischen Künstler Nassim Rouchiche beim Aufbau dieser Ausstellung kennen. Wir verständigten uns notdürftig in englischer Sprache. Nach kaum fünf Minuten Plauderns landeten wir beim Thema Fußball. Klar: WM 2014, Algerien, Eistonne.
"Was ist dein Lieblingsteam?", fragte er.
Nassim freute sich über meine Antwort, denn vom BVB stammt auch sein Lieblingsteam, und zwar nicht irgendeins. Nicht die alten Europa-Pokalsieger, und nicht die aktuellen Vizemeister, sondern tatsächlich die glorreichen Meister von 1995 und 96. Er kannte die Namen aller Spieler, auch die von Heinrich und Herrlich, welche sich in seinem französich klingenden Akzent nur anhand der Vornamen unterscheiden ließen.

Vor 50 Jahren holte die Dortmunder Mannschaft auf dem abgebildeten Cover der Single als erste deutsche Mannschaft einen europäischen Vereinspokal, den Pokal der Pokalsieger. 

Mittwoch, 18. Mai 2016

Ex-Exchange 2 / Was folgte

Nachfolge © Harri Brill 2016

„Ein ganzer Laden voller Dinge, die niemand  braucht“, sagt eine Frauernstimme neben mir direkt in mein Herz. Die Stimme gehört einer Dame im jungen Großmutteralter. Sie und ihre äußerlich sehr ähnliche Begleiterin waren zweckmäßig bis sportlich gekleidet, wie für einen mehrstündigen Stadtspaziergang. Sie besuchten schätzungsweise ihre jüngst nach Berlin übergesiedelten erwachsenen Kinder anlässlich neu geborener Enkel und gehörten nach meinem vorschnellen Urteil eigentlich zur potentiellen Kundschaft für dekoratives Wohnzubehör.
Ich schnappe den Satz im Vorbeigehen auf, als die beiden gerade ein Geschäft in der Dieffenbachstraße verlassen. Der Laden heißt irgendwas mit „Lily“ und war in dieser Strasse der erste seiner Art. Inzwischen sind es vier oder fünf auf den 700 Metern.
Der Neueste residiert nun in den Räumen des ehemaligen Ladens für gebrauchte Bücher Fair Exchange, den ich hier am 29.12.15 verabschiedet habe.

Mittwoch, 27. April 2016

beste Nebenrolle: Lettera 22

Lettera 22 in Reisetasche © Harri Brill 2009
Vor kurzem sah ich die Schreibmaschinenikone Olivetti Lettera 22 im Fernsehen. Der Film Homo Faber lief zu ziviler Abendzeit auf 3sat. Volker Schlöndorf verfilmte den Roman von Max Frisch 1991 mit Sam Shepard, Barbara Sukowa und Julie Delpy. Das Werk sieht viel älter aus, wirkt etwas hölzern und kühl, und ist holperig geschnitten. Aber Julie Delpy macht Spaß, und die Story kannte ich noch nicht. Denn im Gegensatz zu den jungen Damen M. und K. musste ich im Deutschunterricht von Max-Frisch Andorra  lesen, und nicht Homo Faber.
Auf dem Flohmarkt am Sonntag entdeckte ich das Buch und stieß beim ersten Durchblättern zu meiner Freude auf viele namentlich genannte, technische Produkte, Flugzeugtypen zum Beispiel. Mit diesen Details untermalt Frisch das rational denkende Wesen des Ingenieurs Faber.
Im Film ist die Olivetti besonders am Anfang oft im Bild, mal in der hier abgebildeteten Reisehülle, mal auf den Knien des Ingenieurs, und auch mit sichtbarem Olivetti-Schriftzug.
Im Buch fand ich dann tatsächlich, wie erhofft, die Bezeichnung von Fabers Reiseschreibmaschine.
Aber es ist, anders als im Film, eine Hermes-Baby, und die ist auch nicht ohne.

Musik dazu von Yello: Si Señor The Hairy Grill (1987)

Montag, 25. April 2016

“Since you’ve been gone I can do whatever I want”*


"Was ist mein liebster Song von diesem Genie?“, muss ich mich nun schon wieder fragen. Der Text von Nothing Compares ist mein Favorit. Aber das bekannte Video mit Frau O’Connor passt nicht dazu. Bei der Musik von Prince allgemein geht es mir wie mit einem anderen Genie, Mozart. Hoch geschätzt, aber selten gehört.
Auf meinem Plattenteller liegt also endlich mal wieder die Scandalous Sex Suite von Prince aus dem Batman Soundtrack von 1989. Eine EP. Es gibt sogar Bässe darauf, auch wenn sie synthetisch sind. Sonst selten bei seinen Werken der 80er, deren Musik im Gegensatz zu den Texten oft sehr trocken wirkt, aber trotzdem erstaunlich groovt. Prince hatte eine Phase, in der in jedem Song dieses Knacken war. Eine Mischung aus Handclaps und dem Zusammenschlagen seiner kleinen Absätze auf einem Holztisch, der ohne Beine in der Luft zu schweben schien. Über alle Platten hinweg ist die Musik im Ganzen immer absolut amerikanisch (ohne Wertung).
Die Scandalous Sex Suite passt sehr gut zum Gedenken an Mr. Nelson. Es ist alles drin, was Prince besonders macht, und es wird in entspannter Seelenruhe ausgebreitet. Die Langspielplatte mit der Filmmusik hätte ich als DJ immer dabei, schon wegen Lemon Crush.
Es gibt noch einen Verrückten wie Mozart und Prince, auch ein Popmusiker. Er könnte wohl ebenso eine beeindruckende Filmmusik zu Batman schreiben, oder zu einer Verfilmung von Peter Pan. Aber zum Glück lebt er, darum nenne ich abergläubischerweise seinen Namen lieber nicht.

*komponiert von © Prince 1985

Sonntag, 21. Februar 2016

Italienerinnen im Musuem

Italienerinnen im Musuem - Vor- und Rückseite © Fotos: Harri Brill 2016
Tausend Fragen, wie immer beim Besuch der Ethnologischen Museen in Dahlem. Wie kann man Völkerkunde zeitgemäß ausstellen?, lautet das Oberthema dieser Fragen.
Nach meiner spontanen Einschätzung nimmt die Zahl der Fragen und Zweifel mit zunehmendem Alter der Exponate ab. Alte Steine aus Mittelamerika? Eigentlich kein Problem, sondern gewohnte Museumskost, und hier sehr schön präsentiert. Die gewichtige Frage dazu schwebt ja stets als luftiger Geist im Hintergrund: Warum sind diese Dinge eigentlich in Berlin, und nicht am Ort ihrer Herkunft? Allerdings habe ich in dieser Abteilung keine Texte gelesen.

Nun zu den Italienerinnen. Es ging in dieser Sonderausstellung um zehn Frauen, die innerhalb der letzten fünf Jahre nach Deutschland kamen, vor allem nach Berlin. Sie werden in der Ausstellung mit jeweils einem Sockel präsentiert. Darauf einige Gegenstände, die sie mitgebracht haben, und jeweils ein Foto der Frau. Die Sockel waren entlang eines roten Klebestreifens, dem roten Faden, auf dem Boden miteinander verbunden, im Rahmen der Dauerausstellung über Europa.

Der Schlüssel zu den Exponaten lag für mich in den umfangreichen Texten, die als laminierte Blätterbündel am Sockel hängen. Es gibt eine Liste von ca. fünf oder sechs Fragen an jede Frau über den Hintergrund zum Ortswechsel, sowie Eindrücke und Perspektiven. Die Frauen sind sich auf gewisse Weise ähnlich. Ihre Antworten erzählen einige Dinge über Berlin; die man als Alteingesessener kaum wahrgenommen hätte.
Fazit: Gerne mehr davon! Breiteres Spektrum, und noch anschaulicher aufbereitet. Da es viel zu lesen gibt, hätte ich mir dafür mehr Bequemlichkeit gewünscht, und auch etwas zum Mitnehmen  - Heft oder Katalog zum Beispiel.


Montag, 1. Februar 2016

Europameister!


aus dem Film "E und O" © Harri Brill 1999

Mittwoch, 13. Januar 2016

"we passed upon the stairs"*

weißes Vinyl mit Schnittlauch und der Version von Richard Barone © Harri Brill 2006
Mein liebster Bowie-Song ist The Man Who Sold The World, von dem ich nun wieder erfahren musste, dass Menschen unter 30 die Band Nirvana für den Urheber halten. Macht nüscht, ist auch ein Kompliment. Ich kenne fünf Versionen verschiedenster Machart, aber der Song ist und bleibt unzerstörbar, und alle Interpreten behandeln ihn respektvoll.
Ein Aspekt des Pop ist auch die zur konsumierbaren Show gemachte, bittere Erkenntnis des Jugendalters, in der sich die Beschränkungen des Menschenlebens offenbaren, und die man das spätere Leben über mit sich rumschleppt. Man richtete dann vielleicht seinen Blick sehnsuchtsvoll von der schlammigen Erde in den Sternenhimmel.
Oder man begegnet jemandem auf der Treppe.

*aus "The Man Who Sold The World", © David Bowie 1972

Dienstag, 29. Dezember 2015

Ex-Exchange

ex-FairExchange © Harri Brill 2015
Dem Einzug der rappelnden Rollkoffer mit Sylvester-Gästen am Handgriff begegnen diese Rollläden mit stoischem Schweigen. Für immer. Zumindest verdecken sie den Namen Fair Exchange. Mit ziemlicher Sicherheit war ich der allerletzte Kunde des Second-Hand-Buchladens in der Dieffenbachstraße, am Heiligabend dieses Jahres.
Wahrscheinlich begann die sogenannte Gentrifacation schon in den 80ern an diesem Ort. Und wahrscheinlich war, wie so oft, die vorherige Punk-ification der Anfang einer uferlosen Verteuerung kleiner Ladenimmobilien der Umgebung.
Damals war auf jeden Fall ein hingerotzter Plattenladen eine sehr willkommene Neuerung. Das waren außerdem Jungs von meinem Gymnasium, zwei Häuser links von hier, die den Plattenladen in dieser Lokalität betrieben. Musik, Bücher und Schnellimbiss scheinen auch heute noch politisch korrekter zu sein als hochwertige Kochutensilien oder fair gehandeltes Kinderspielzeug. Letztere gehen dekadenterweise über den spartanischen Revolutionsbedarf hinaus.
Irgendwann verdienen dann die jungen, vielleicht immernoch romantischen Bewohner der Gegend etwas mehr Geld, kriegen Kinder, wollen es womöglich nur ein kleines bisschen behaglicher und sauberer. Und so weiter - siehe Prenzlauer Berg.
Es war bereits recht gediegen hier, als das Fair Exchange einzog. Die Betreiberinnen sind zwei schöne, grauhaarige Frauen um die Sechzig. Viele der vielleicht immernoch romantischen Menschen hier bestellen aber inzwischen ihre Bücher, und auch ihre Musik, im Internet. Und ich vermute außerdem, die beiden schönen, grauhaarigen Frauen haben einfach genug von der Arbeit.

Samstag, 19. Dezember 2015

Spitze

Anspitzer © Harri Brill 2015
Geniales Produkt, der Taschenaschenbecher unter den Anspitzern; von Faber-Castell. Laut Experten bereits sehr beliebt bei Mode- und Designstudenten.

Freitag, 11. Dezember 2015

Lesen und lesen lassen

Erlanger Schloss © Harri Brill 2015


















In der produkteseinfreien Zeit hat sich die Erde weiter um die Sonne gedreht, was uns unter anderem einen sehr heißen Sommer bescherte. In der Gluthitze des Augusts gab es in Erlangen einen sehr sympathischen neuen kleinen Großneffen kennenzulernen. Das jährliche Poetenfest dort streifte ich nur -  auf dem Weg zum schattig kühlen und die matten Sinne erfischenden Stadtmuseum, das nur einige Schritte vom Schlosspark entfernt liegt. Dazu später mehr.
Zuerst eine verspätete Gratulation an Nele Brönner: Sie hat im Oktober den Serafina-Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und der Frankfurter Buchmesse abgeräumt.
Aus dem preigekrönten Buch Die Affenfalle hatte sie vorher im August auf dem Poetenfest in Erlangen gelesen, und zwar genau zu der brütend heißen Mittagsstunde, als ich, ohne von ihrer Lesung zu wissen, nach dem Museumsbesuch in einem Restaurant nebenan mein Essen bestellte.

Samstag, 14. Dezember 2013

unter der Kamera

unter der kleinen Rollei © Harri Brill 2013

In diesem Fall half der Scanner, die Unterseite zu belichten. Nicht viel größer als eine Zigarettenschachtel ist die analoge Kleinbildkamera Rollei 35 S. Man kann förmlich riechen, wie damals in den Sechzigern die Köpfe von Designer Ernst Moeckl und seinen Konstrukteuren rauchten bei dem Bemühen, die filigrane Mechanik auf engstem Raum zu platzieren, und dabei die Handhabung so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Der sogenannte Blitzschuh, bei anderen Kameras auf der Oberseite, wurde frech nach unten gebracht. Ebenso das Bildzählwerk (Bildmitte) und die Rückspulkurbel.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Kartengrüße

Postkartenset © Harri Brill 2013


Sah aus wie ein guter Stapel unbeschriebener Weihnachtskarten, am Tisch dahinten. Da krempelte jemand im übertragenen Sinne die Ärmel hoch, um einen Schwung Grüße zu verfassen. Man möchte ja auch nicht jedem die gleichen Floskeln schreiben. 
Bei meinen Verwandten und Freunden ist die Grußkarte zu Weihnachten in den letzten Jahren etwas aus der Mode gekommen. Immerhin landet noch die eine oder andere schöne Postkarte zu anderen Anlässen im Briefkasten.
Der Stapel Karten, der im selben Augenblick auf meinem eigenen Tisch im Karstadt-Restaurant lag, ist zwar auch für Weihnachten, aber ich werde ihn nicht verschicken, sondern Hans B. persönlich übergeben. Historische Fotos aus seiner Kreuzberger Ecke. Hoffentlich liest er das nicht schon vorher.

Samstag, 9. November 2013

Feuer

mein Feuerzeug  © 2013 Harri Brill

Erst wollte ich Euch im Unklaren lassen. Im Bild nur das Feuerzeug. Ohne den Maßstab der Zigarette. Ich konnte beobachten, wie Tischnachbarn vor der Benutzung dieses Feuerzeuges zurückschreckten, weil sich ihnen die richtige Betätigung nicht sofort erschloss.
Noch zu Schulzeiten besaß der Freund OB das gleiche Gerät in Mattschwarz. Muss über dreißig Jahre her sein. Wenig später kauften meine Mutter und ich bei Karstadt eine ebenfalls mattschwarze Version für meinen Schwager AK. Nie hat mich der Gedanke an dieses Feuerzeug losgelassen, obwohl ich immer schöne andere in Benutzung hatte. Vor vier oder fünf Wochen dann, an einem Flohmarktstand am hiesigen Maybachufer kam es in mein Leben zurück. Mit Original-Schatulle, aber in der abgebildeten Chromversion. Kurze Preisverhandlung, keine Emotionen zeigen. Bringt nichts, wenn das Ding nicht funktioniert.
Es funktioniert!

Samstag, 21. September 2013

kommen und bleiben

 Wirtschaft La Lonja, Puerto del Carmen © Harri Brill 2013
Taxistation, Fischladen, Tapas-Bar, Restaurant. Drei von diesen Kühlvitrinen auf dem umlaufenden Tresen verteilt, voll mit umwerfenden Tapas. Ab zweitem Besuch Begrüßung per Handschlag.

Montag, 10. Juni 2013

geflogenes Sitzen

In Bat's Arms - Foto © vermutlich Löbl, Bad Tölz, ca. 1955

Das erste Mal, dass ich mir vorstellen konnte, Hausmeister zu sein, für eine kurze Zeit.
In der Amerika-Gedenkbibliothek stand Mitte der Neunziger in der Abteilung Kunst und Design dieser Sessel rum. Zur Benutzung für Besucher. Der Sessel der Bibliothek hatte im Gegensatz zum abgebildeten eine Sitzfläche aus Leder, und außer mir saß nie jemand darin; von anmutigen Tänzerinnen ganz zu schweigen.
Perlen vor die Säue also.
In der Maskerade eines Hausmeisters müsste man das Ding doch hier rauskriegen, fantasierte ich. Aber nur kurz, wie gesagt. Man muss ja nicht alles haben. Einfach nur stehen lassen und ab und zu besuchen gehen. Steht nur leider schon lange nicht mehr da, der Sessel.
Ist immernoch ein Favorit. Von meiner Habgier übrig blieb eine eigenartige Geheimniskrämerei um meine Favoriten, die ich hiermit ein weiteres Mal zu therapieren versuche. Aber Einzelheiten über den Sessel könnt Ihr selbst herausfinden.

Musik dazu: Prince - Electric Chair

Dienstag, 14. Mai 2013

Blume des Monats

Londoner Maiglöckchen © Harri Brill 1992

Glückwunsch an Helga B. (damals Kreuzberg), und Grüße an die Fotografen Arne und Sebastian (damals DHM).

Mittwoch, 27. März 2013

Wald der stählernen Stangen

Wald der stählernen Stangen - S-Bahn Berlin © Harri Brill 2013

Kämpft die vermeintlich blinde Schwertkämpferin aus dem Haus der fliegenden Dolche auch im Bambuswald, oder waren das die anderen Protagonisten? Habe ich vergessen.
Immer auf Seite der Sehbehinderten jedenfalls: Die Europäische Kommission, Hüter der Normen für Personen mit eingeschränkter MobilitätHaltestangen in öffentlichen Verkehrsmitteln sind kontrastierend zum restlichen Interieur zu gestalten.
Der Film House of Flying Daggers ist ungefähr 30 Minuten zu lang, und in der momentanen Wetterlage betrifft diese Überlänge besonders den epischen Kampf im Schnee. Aber der Bambuswald und die fliegenden Dolche!

Dienstag, 24. Juli 2012

Hammerboden

Bodenbelag © Harri Brill 2012
Knappe 1000 Nägel. Nur machbar dank Elektrotacker mit Nagelfunktion. Der müsste hier auch mal verewigt werden.
So sah jedenfalls mein neuer Küchenfußboden aus, bevor Klarlack die dunkelgraue Beize auf den Kiefersperrholzplatten verdunkelte und die schöne Maserung geringfügig verschleierte. Ist aber immernoch eine Augenweide.

Samstag, 30. Juni 2012

diving for pearls

Manuela Tapas © Harri Brill 2010

Am frühen Abend ein Espresso bei Manuela. Hatte das Lokal vor zwei Jahren an dieser Stelle schon empfohlen. Heute ist ein warmer Tag, draußen alle Tische voll, vier Leute mit Service beschäftigt. Unter ihnen Aisha Franz, die am 5. Juli im ocelot ihre neue Graphic Novel vorstellen wird. Viele Grüße in den Buchladen an SEF!

Musik dazu heute ein Song zum Falklandkrieg, schon 30 Jahre alt. Elvis Costello hat den Text und Clive Langer die Musik geschrieben: Shipbuilding
 
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