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Mittwoch, 3. Februar 2016

Verkehrskonzept statt Concept Cars!


 elektisch angetriebenes Milchmobil - London © Harri Brill 1996

Staatlicher Zuschuss zum Kauf von Elektro-Autos: Wie wär's stattdessen mit Visionen und Konzepten für zeitgemäße Fortbewegung, jenseits der individuellen Blechkiste? 

Sonntag, 20. Dezember 2009

Die Spur des Spaniels/Klima und Nahverkehr

Dass Hunde und Autos die Lebensqualität in Städten nicht verbessern, ist bekannt. Dass aber bereits ein mittelroßer Hund wie Spaniel oder Beagle pro Jahr den ökologischen Fußabdruck von zwei SUVs haben soll, klingt erstaunlich. Liegt an seiner fleischlastigen Ernährung.
Mit einigen anderen Rechenexempeln wird das sehr anschaulich in der Süddeutschen vom Wochenende erläutert. Der Artikel ist hier zu finden, kostet aber zwei Euro. Am besten schnell noch den Köter zum Kiosk schicken. Übrigens befindet sich auf der Internetseite direkt neben dem Artikelhinweis Werbung für Hunde- und Katzenfutter.

Ein kostenloser Artikel im Tagesspiegel vom 6.12. behandelt die erschreckende Rückständigkeit deutscher Städte in Sachen umweltfreundlicher Nahverkehr. Dabei gibt es schon viele praktische Beispiele aus anderen Städten. Unbedingt lesen!

Montag, 12. Oktober 2009

Nachbarn


Dank meiner Nachbarn C. und B. konnte ich heute die Gas-Etagen-Heizung anschmeißen. War nur ein kleiner Handgriff nötig, auf den ich alleine nicht gekommen wäre, nach den letzten zehn Jahren mit überwiegend Ofen- und "Gamat"-Feuerung in der Wohnung. Totaler Luxus, diese Wärme.
Dank auch an meine Ex-Nachbarn aus der Stargarder Straße, Prenzlauer Berg, für die zwei CDs zum Mitnehmen im Treppenhaus, die ich Freitag abgestaubt habe. Waren zwar doch nicht ganz mein Geschmack, aber ein Song davon ist konsensfähig genug, um alle Nachbarn mal zu grüßen: Cat Power, The Greatest.
Auf youtube gibt es nichts dazu, was ich Euch per Link anbieten möchte. Filmszenen mit Norah Jones, oder ein seltsames Video aus kitschigen Stills.
Am Song gefallen mir Text und Gesang ganz gut, besonders aber das Schlagzeug und der gehauchte Chor.

Samstag, 1. August 2009

Solardusche 2 (die Mission)

Ich hatte gar keine globale Mission mit der Solardusche, aber ein Klimawandel ist Realität, und wir alle tragen die Verantwortung dafür.
Zuallererst braucht man Wasser zum Trinken, die Befüllung einer Dusche kommt dann etwas weiter hinten auf der Prioritätenliste, obwohl ein bestimmtes Maß an Hygiene überlebenswichtig ist.
Ich wollte aber eigentlich etwas Anderes sagen. Meine ehemalige Wohnung hatte zwei von drei schönen Zimmern und einen Balkon nach Süden. Im Hochsommer herrschte dort oft unerträgliche Hitze. Warum sollte man sich von dieser schieren Energie nur nerven lassen, anstatt sie auch zu nutzen? Dann fand ich diese Solardusche. Sie ist ein gutes Beispiel dafür. Aber eigentlich träumte ich immer von komplett energiegewinnenden Fensterläden oder ähnlichen Schattenspendern.
Ein schlechtes Gewissen gegenüber zum Glück so fernen Regionen der Welt wird völlig überflüssig, wenn sich überall einfache und naheliegende Lösungen durchsetzen.

Mittwoch, 29. Juli 2009

Solardusche

Solardusche © Harri Brill 2009
Endlich habe ich sie getestet. Nicht die Erwärmung des Wassers (Balkon geht nach Norden), aber den Strahl. Und der ist stärker als erwartet. In zwei bis drei Stunden soll das Wasser 30°C warm werden. Auf dem Beutel steht sogar die Warnung, das bis zu 120° Fahrenheit erreicht werden können (knappe 50°C), und man vor dem Duschen unbedingt die Temperatur des Wassers prüfen soll.

Dienstag, 3. März 2009

Artikel über Holzfeuerung


Interessanter Artikel von Hans Schuh in der Zeit vom 19. Februar über die wachsenden Gesundheitsgefahren für das menschliche Gehirn durch die vermehrte Holzfeuerung. Von neuesten Erkenntnissen der Forschung bis zu praktischen Tipps für Kamin- und Holzofenbetreiber. Begeistert hat mich auch die Umsetzung im Layout mit den klaren Illustrationen von Anne Gerdes. Zündet Euer Feuer von oben!
Mehr Info


Montag, 26. Januar 2009

Dynamo-Radio

Energie durch Bewegung © Harri Brill 2009
Vor ein paar Tagen habe ich mir ein Dynamo-Radio gekauft. Bei Muji. Über deren Konzept, eine Mischung aus Tschibo, H&M und Ikea, lasse ich mich ein anderes Mal aus. Meine Stimmung stieg in der sterilen Atmosphäre des Ladens erst auf Shoppingtemperatur, als ich das Radio entdeckte. Bei Geräten und Werkzeugen mit Handaufzug, Kurbel- oder Dynamoantrieb kann ich einfach nicht widerstehen. Ihr Gebrauch verheißt ein romantisches Wohlgefühl aus reinem Umweltgewissen und völliger Freiheit von den goldenen Fesseln der Zivilisation. Dem trägen und denaturierten Stadtbewohner wird beim Kurbeln außerdem klar, welcher Energieaufwand nötig ist, um ein paar Minuten Radio zu hören oder zu einer Tasse frisch gemahlenen Kaffees zu kommen. Automatische Uhrwerke sind ein Paradebeispiel für effektive Antriebe: sie ziehen sich durch die alltäglichen Bewegungen des Trägers auf.
 
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