Donnerstag, 21. März 2013

alpha bis omega

St. Adalbert © Harri Brill 2013
Eines Tages werde ich hoffentlich mal reinschneien, in diese kleine katholische Kirche in der Linienstraße 101. Erbaut 1933, Architekt der Wiener Clemens Holzmeister. So stramm in die Baulücke gefügt, dass der Eingang über das Nachbarhaus erfolgen muss.
In der selben Straße feierte die ifa-Galerie heute die Eröffnung einer Ausstellung kambodschanischer Künstler.

Ein Buch dazu: Graham Greene - Der stille Amerikaner

Grüße an die Geburtstagskinder MB, Kvk und RK!

Mittwoch, 20. März 2013

Reisen und Kunst

Müssten jetzt auch schon zwanzig Jahre sein, die ich KR kenne und schätze. Dieses Jahr klappte es nicht mit unserem jährlichen Treffen zur ITB. Nach Ks dienstlichem Besuch der Messe pflegten wir jeweils einen Abend lang die abgehangenen Kellnerinnen des Diener bis zum Zapfenstreich auf Trab zu halten. Der März vergeht nun ohne dieses schöne Ritual.
So langsam nähere ich mich der Zielgruppe ihrer ausgesuchten Reisen, und auch weil ich den üblichen Umtrunk sehr vermisse, kommt nun endlich rechts bei den Empfehlungen ein Link auf ihre Seite hinzu, siehe ruge reisen.

Kunst - eine weitere Empfehlung: NH ist die inspirierendste Künstlerin, die ich kenne. Am 22.3. gibt es eine Eröffnung in der im letzten Post erwähnten Winterfeldtstraße, siehe bei den Empfehlungen nike hinsberg.

Montag, 18. März 2013

Vinyl-Produkte


Platten © Harri Brill 2011

Der Winterfeldtmarkt ist ein Phänomen. Oder ein Museum. Seit dreißig Jahren kaufen hier schon leicht linke Lehrer/innen geschmackssicher Sonnenblumen und krause Salatköpfe, die sie in ihren Einkaufs-Weidenkörben zu einem sonnigen Sitzplatz in einem der vielen Cafés tragen. Teils immernoch die gleichen Lehrer/innen, aber auch akademischer Nachwuchs. Nichts gegen ein wenig Münchner Flair mit angenehmer, oberflächlicher Freundlichkeit in der Hauptstadt der oberflächlichen Unfreundlichkeit.
Der Plattenladen Mr.Dead & Mrs. Free um die Ecke des Marktes existiert ebenso lange. Das Angebot an Vinylplatten ist so bemessen, dass man alle Fächer in einer komfortablen dreiviertel Stunde durchblättern kann.
Manche Pressungen aktueller Musik prahlen auf Extra-Aufklebern mit dem Gewicht der Vinylscheibe, z. B.:160g! Über die Klangqualität der Aufnahme sagt das nach meiner Erfahrung allerdings wenig aus.

Sonntag, 17. März 2013

Celluloid-Produkte

Ohne das Warmmachen für den nächsten Post würde ich dieses Produkt hier nicht erwähnen. Bitte einfach ignorieren: Tarantinos Django.
Dachte, ich gebe Tarantino eine Chance, bevor ich seine Filme durch die Bank so abschlachte wie er seine Komparsen. Vergesst es!
Nicht ganz ohne Grund scheint T. auf dem Schulhof derart gelitten zu haben, dass er nun Film um Film Rache an uns allen nimmt. Pseudo-ironischer, sadistischer Müll, sage ich.
"Die Musik!", werden andere sagen. Naja.
Immerhin gibt das eine schöne Brücke zu Musik als solcher.

Montag, 4. März 2013

wie der Duft von frischen Brötchen

Backwaren © Harri Brill 2013

Wie weiter unten schon angemerkt, gibt es in manchen Ländern viele liebevolle vor Namen für Leibgerichte.
Liebesknochen.
Was haben wir sonst noch? Plunder, Amerikaner, Kameruner. Oder bei herzhaften Mahlzeiten: Falscher Hase. Achso, Schokokuss - darf man das noch sagen?
Gegen die Enterotisierung von Backwaren und anderer Speisen zieht ein Bäcker im brandenburgischen Hennigsdorf mit einem ganz eigenen Trick zu Felde (siehe Bild).

Dienstag, 19. Februar 2013

Kapselheber

Kapselheber © Harri Brill 2013
Es gibt Kapselheber mit Griffen aus dem Geweih von Paarhufern, oder solche, die bei Benutzung Kurzkommentare zu Fußballspielen abliefern. Einige kommen als USB-Stick oder Maul eines Fisches aus Holz. Und Flaschenverschlüsse verbinden mitunter auf spielerische Weise komplexe Ingenieurskunst mit der Ästhetik von Überraschungseiüberraschungen.
Hier eine sehr elegante Lösung von WMF: Kapselheber und Flaschenverschluss für die Entkapselte in einem.

Sonntag, 17. Februar 2013

Pfropfen...

Glasstöpsel © Harri Brill 2013
sagt heute auch kein Mensch mehr. Kommt laut Dudens Herkunftsörterbuch vom niederdeutschen Proppen, was soviel wie Stöpsel oder Kork bedeutet.
Wo ich einen Korken vermutet hatte, am Hals einer Weinflasche nämlich, fand ich letztens diesen Glaspfropfen vor.

Das Wort für das Pfropfen von Pflanzen leitet sich dagegen wohl von lateinisch propago (gesetzter Zweig, Ableger) ab und ist verwandt mit propaganda.

Samstag, 2. Februar 2013

hooked


Gleitkleiderhaken © Harri Brill 2013

Diese kleinen blauen Kleiderhaken an der Decke eines Zuges sind seitlich verschiebbar.

Dienstag, 29. Januar 2013

Schorle no, Vinho Verde si!

Schablonen für Kunsttransportkisten © Harri Brill 2013

Wein ist trinkbar! Lustig, wie blau die Zähne im Mund gegenüber vom Rotwein werden. Und sicher gibt es Situationen, in denen Weinschorle die Lösung ist. Nach einem wärmenden Anis schmeckt das Bier nicht wie sonst. Hereinspaziert kommt das kleine Brizzeln des Vinho Verde.

Samstag, 19. Januar 2013

Porto



Briefmarken und Lyrik haben einiges gemeinsam. Sie sind die kleine Form im Ozean von fetten und aufdringlichen Bild- und Wortungeheuern. Außer weltfremden Stubenhockern scheint sich niemand für sie zu interessieren. Und meistens völlig zu Recht, denn oft wird die Mühe der eingehenden Betrachtung nicht belohnt. Die kleine Drei-Cent-Briefmarke findet sicher mehr Beachtung als viele ihrer großen Schwestern. Das bedeutet in diesem Fall: mehr Kritik.

Ab Januar 2013 kostet die Beförderung eines Standartbriefs den Sender drei Cent mehr, also 58 Cent. Damit die alten Marken von 55 Cent aufgebraucht werden können, hat die Post die kleine Zusatzmarke drucken lassen.

In der ersten Woche des Jahres habe ich zwei mit Marken frankierte Briefe erhalten. Der erste ging noch mit einer 55er Marke ohne Probleme durch. Poststempel 2.1.13. Auf dem zweiten Brief (siehe Bild) klebt die korrekte Frankiergruppierung. Der Poststempel zum Entwerten der Marken verfehlte hier jedoch in der Gnade der Übergangszeit sein Ziel und landete links unten auf dem Sichtfenster. Ich kann die Marken also wiederverwenden.

Donnerstag, 3. Januar 2013

Viel Glück!



Auf der anderen Seite des Zettels steht nicht wie sonst die sinngemäße Übersetzung. Diesmal: Ein Glückskeks, zwei Sprüche. Alles Gute für 2013!

Ende vom Anfang

Fensterschloss 2 © Harri Brill 2012

Die Bilder im letzten Post sind etwas klein geraten, selbst wenn man sie anklickt und die vergrößerte Ansicht vor sich hat. Hier das Zahnrad im Detail.
 
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